Jetzt haben wir das Gästezimmer zu einem „Sportraum“ umgebaut. Hier stehen Geräte zu der Kondition,- Kraft-, Ausdauer- und Gleichgewichtstraining zur Verfügung. Selbstverständlich ist auch ein Fernseher angebracht, um das Training kurzweilig zu gestalten. Ziel ist ein Tägliches Training zumindest für das Gleichgewicht durchzuführen.
Das Training zeigt ein wenig Besserung. Obwohl wenn das Wetter so bleibt, kann man auch ganz gemütlich weiter mit dem Fahrrad draußen fahren.
Weihnachten, der Tag an dem ich 2018 von der Intensivstation auf die „normale Station“ verlegt wurde. Das ist jetzt acht Jahre her. Im Juli 2022 viereinhalb Jahre später erhielt ich dann die Diagnose MSA – C. Dass sind dann jetzt vier Weihnachten mit der Diagnose und acht Jahre hoffen, dass es so gut weiter geht wie bis jetzt. Es ist ja nicht nur für einen selbst schwer so ungewiss in die Zukunft zu leben, es betrifft auch die Angehörigen (in meinem Fall meine liebe Frau). So hoffen wir auf ein gutes nächstes Jahr und auf den geplanten Urlaub. Ich Wünsche allen Betroffenen und Angehörigen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Da die MSA und Polyneuropathie nicht reicht, sind jetzt auch noch beide Knie, durch die vielen Stürze, sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Dies schränkt das Leben nochmals ein. Eine Gewichtsabnahme ist dank der vielen Medikamente auch nicht einfach. Auf Nachfrage beim Neurologen kommt prompt die Antwort „gehen Sie zum Hausarzt und lassen sich die Abnehmspritze verschreiben, ich bin dafür nicht zuständig“ *. Sehr einfühlsam das Ganze.
Ich werde weiter Berichten.
*Sinngemäße Wiedergabe
Montag, der 13.4.2026 der beginn der ambulanten Reha in Herxheim. Ich bin gespannt was mich erwartet. Ich werde hier über die Tage und die Therapien berichten.
Jetzt möchte ich mal über die erste Woche in der Reha berichten.
Die Planung war vom ersten Tag an gut geplant. Die Anwendungen, konnte ich ohne Stress und Rennerei erreichen, vor allem beim Bewegungsbad war genug Zeit zum Umziehen vorher und zum Duschen danach. Es blieb auch zwischen den Anwendungen immer mal wieder Erholungsphasen, die ich zum Entspannen genutzt habe.
Die Anwendungen sind wie erwartet Physiotherapie, Ergotherapie, Bewegungsbad und natürlich das Gerätetraining. Neu für mich war das Hirnleistungstraining und die Neuropsychologie und das „Diätkochen“.
Als „Lückenfüller“ gibt es noch die Massageliege, die wie schon erwähnt super zum Entspannen genutzt werden kann.
Der Arzt fragte gleich in der ersten Woche, gleich nach Verlängerung, diese musste ich leider ablehnen.
Abgelehnt habe ich die Verlängerung da auch in der zweiten Woche keine Logopädie im Plan steht. Logopädie und Ergotherapie sind neben der Physiotherapie die für mich wichtigsten Therapien.
Das soll als Überblick mal ausreichen. Im Nächten Bericht werde ich mal auf die Therapieinhalte eingehen.
Ich freue mich auf die Zweite Woche.
Nun der Bericht über die zweite Woche in der Reha.
Nach dem Arztgespräch am Montag, kam am Dienstag der neue Plan und siehe da gleich zwei Mal Logo in der Woche. Die Logo gestaltete sich mal anders als gewohnt. Am ersten Termin wurde das ganze Gesicht abgetastet und mit Tape gearbeitet. Beim zweiten Termin wurde mir die KI vorgestellt, das Programm funktioniert überraschend gut, hat nur mit dem pfälzischen Einschlag, ein paar Probleme. Ich bin mal sehr gespannt nächste Woche gibt es das aufs Handy.
Ansonsten gab es jeden Tag Ergo- und Physiotherapie, abgerundet von der Trainingsfläche, der Gruppengymnastik und dem Bewegungsbad. Die Nächste Woche wird eine kurze Woche, ich werde auch Darüber berichten.
Üben Hält FIT
Im Internet auf der Seite der dmsg (Deutsche Muti Sklerose Gesellschaft), findet Ihr kostenlose Übungen für Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Exekutivfunktionen zu Trainieren. Gibt es auch als App für Tablett/Handy unter Android/Apple.
Die dritte Woche ist Dank dem ersten Mai eine kurze Woche, dieser Feiertag wird dann hinten angehängt. Der beste Termin ist immer die sogenannte „Zwischenuntersuchung“ die ich leider nur als „Zwischengespräch“ bezeichnen kann. Bei dieser „Untersuchung“ wird nur geredet, die gewöhnten Standard-Untersuchungen wie Fingertippen, Seiltänzergang, Reflexe, usw. …. Vermisse ich leider ganz. Logo gab es auch nur einmal in dieser Woche, sehr schade. Ab Juni soll eine zweite Logopädin kommen, leider zu spät für mich. Hier hätte ich mir von der Einrichtung gewünscht, dass hier von Anfang an mit „offenen Karten“ gespielt worden wäre. Ansonsten sind die schmerzen in den Knien viel besser geworden, bin mal gespannt was der Orthopäde daraus macht. Ergo, Physio, geben sich mühe aber naja besser wird es nicht mehr werden, höchstens langsamer. Noch ein Kommentar zum Essen, den kann ich mir nicht verkneifen, dass Essen ist, sehr gut nur könnte es ab und an etwas mehr sein und mal einen Joghurt zum Nachtisch wäre nicht schlecht. Nach dem verlängerten Wochenende brechen die letzten sechs Tage an, mal sehen, was das gibt.
Jetzt haben wir das Gästezimmer zu einem „Sportraum“ umgebaut. Hier stehen Geräte zu der Kondition,- Kraft-, Ausdauer- und Gleichgewichtstraining zur Verfügung. Selbstverständlich ist auch ein Fernseher angebracht, um das Training kurzweilig zu gestalten. Ziel ist ein Tägliches Training zumindest für das Gleichgewicht durchzuführen.
Das Training zeigt ein wenig Besserung. Obwohl wenn das Wetter so bleibt, kann man auch ganz gemütlich weiter mit dem Fahrrad draußen fahren.
Weihnachten, der Tag an dem ich 2018 von der Intensivstation auf die „normale Station“ verlegt wurde. Das ist jetzt acht Jahre her. Im Juli 2022 viereinhalb Jahre später erhielt ich dann die Diagnose MSA – C. Dass sind dann jetzt vier Weihnachten mit der Diagnose und acht Jahre hoffen, dass es so gut weiter geht wie bis jetzt. Es ist ja nicht nur für einen selbst schwer so ungewiss in die Zukunft zu leben, es betrifft auch die Angehörigen (in meinem Fall meine liebe Frau). So hoffen wir auf ein gutes nächstes Jahr und auf den geplanten Urlaub. Ich Wünsche allen Betroffenen und Angehörigen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Da die MSA und Polyneuropathie nicht reicht, sind jetzt auch noch beide Knie, durch die vielen Stürze, sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Dies schränkt das Leben nochmals ein. Eine Gewichtsabnahme ist dank der vielen Medikamente auch nicht einfach. Auf Nachfrage beim Neurologen kommt prompt die Antwort „gehen Sie zum Hausarzt und lassen sich die Abnehmspritze verschreiben, ich bin dafür nicht zuständig“ *. Sehr einfühlsam das Ganze.
Ich werde weiter Berichten.
*Sinngemäße Wiedergabe
Montag, der 13.4.2026 der beginn der ambulanten Reha in Herxheim. Ich bin gespannt was mich erwartet. Ich werde hier über die Tage und die Therapien berichten.
Jetzt möchte ich mal über die erste Woche in der Reha berichten.
Die Planung war vom ersten Tag an gut geplant. Die Anwendungen, konnte ich ohne Stress und Rennerei erreichen, vor allem beim Bewegungsbad war genug Zeit zum Umziehen vorher und zum Duschen danach. Es blieb auch zwischen den Anwendungen immer mal wieder Erholungsphasen, die ich zum Entspannen genutzt habe.
Die Anwendungen sind wie erwartet Physiotherapie, Ergotherapie, Bewegungsbad und natürlich das Gerätetraining. Neu für mich war das Hirnleistungstraining und die Neuropsychologie und das „Diätkochen“.
Als „Lückenfüller“ gibt es noch die Massageliege, die wie schon erwähnt super zum Entspannen genutzt werden kann.
Der Arzt fragte gleich in der ersten Woche, gleich nach Verlängerung, diese musste ich leider ablehnen.
Abgelehnt habe ich die Verlängerung da auch in der zweiten Woche keine Logopädie im Plan steht. Logopädie und Ergotherapie sind neben der Physiotherapie die für mich wichtigsten Therapien.
Das soll als Überblick mal ausreichen. Im Nächten Bericht werde ich mal auf die Therapieinhalte eingehen.
Ich freue mich auf die Zweite Woche.
Nun der Bericht über die zweite Woche in der Reha.
Nach dem Arztgespräch am Montag, kam am Dienstag der neue Plan und siehe da gleich zwei Mal Logo in der Woche. Die Logo gestaltete sich mal anders als gewohnt. Am ersten Termin wurde das ganze Gesicht abgetastet und mit Tape gearbeitet. Beim zweiten Termin wurde mir die KI vorgestellt, das Programm funktioniert überraschend gut, hat nur mit dem pfälzischen Einschlag, ein paar Probleme. Ich bin mal sehr gespannt nächste Woche gibt es das aufs Handy.
Ansonsten gab es jeden Tag Ergo- und Physiotherapie, abgerundet von der Trainingsfläche, der Gruppengymnastik und dem Bewegungsbad. Die Nächste Woche wird eine kurze Woche, ich werde auch Darüber berichten.
Üben Hält FIT
Im Internet auf der Seite der dmsg (Deutsche Muti Sklerose Gesellschaft), findet Ihr kostenlose Übungen für Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Exekutivfunktionen zu Trainieren. Gibt es auch als App für Tablett/Handy unter Android/Apple.
Hier der Link:
https://www.dmsg.de/ms-kognition/
Die dritte Woche in der Reha
Die dritte Woche ist Dank dem ersten Mai eine kurze Woche, dieser Feiertag wird dann hinten angehängt. Der beste Termin ist immer die sogenannte „Zwischenuntersuchung“ die ich leider nur als „Zwischengespräch“ bezeichnen kann. Bei dieser „Untersuchung“ wird nur geredet, die gewöhnten Standard-Untersuchungen wie Fingertippen, Seiltänzergang, Reflexe, usw. …. Vermisse ich leider ganz. Logo gab es auch nur einmal in dieser Woche, sehr schade. Ab Juni soll eine zweite Logopädin kommen, leider zu spät für mich. Hier hätte ich mir von der Einrichtung gewünscht, dass hier von Anfang an mit „offenen Karten“ gespielt worden wäre. Ansonsten sind die schmerzen in den Knien viel besser geworden, bin mal gespannt was der Orthopäde daraus macht. Ergo, Physio, geben sich mühe aber naja besser wird es nicht mehr werden, höchstens langsamer. Noch ein Kommentar zum Essen, den kann ich mir nicht verkneifen, dass Essen ist, sehr gut nur könnte es ab und an etwas mehr sein und mal einen Joghurt zum Nachtisch wäre nicht schlecht. Nach dem verlängerten Wochenende brechen die letzten sechs Tage an, mal sehen, was das gibt.